Meine künstlerischen Objekte entstanden bisher ausschließlich mit dem formbaren Material Ton.
Aufgewachsen im Zeitalter der Kunststoffe, fühlte ich mich aufgefordert, diesen archaischen Urstoff Ton neu zu definieren, so daß es nahe lag, Kunststoffe wie Naturstoffe in meinen Arbeiten zu verwenden. Durch Abformen oder Kopieren verschiedenster Plastikgegenstände aus dem Alltag, übergab ich Plastikmaterial symbolisch in die Erde zurück. Kunststoff trifft auf Naturstoff, Massenprodukt auf Einzelstück, Positiv auf Negativ. Dabei nutze ich die Eigenheiten der verschiedenen Brenntechniken, wie Raku, den Feld- und Rauchbrand ebenso wie den Schrühbrand.
Mit den unterschiedlichsten Bearbeitungen des keramischen Materials, durch Überlagern mit Klängen oder Licht, durch Bemalen mit Acrylfarben, spürte ich der Frage nach der Wirklichkeit von Körpern nach.

Eine weitere Beschäftigung mit dem Humor und der Sprache eröffneten mir seit Jahren ein neues Arbeitsfeld. Projekte wie Invers, Handporträts, Lachsalon, CDUnterwäsche zeigen ein Zusammenspiel mit KünstlerInnen und ihren verschiedensten Ausdrucksformen. Darin spiegeln sich entweder persönliche Erfahrungen oder Eindrücke zu spezifischen Bedürfnissen. Die Wortbegriffe stehen als Erweiterung für das Schicksal dieses Themas, d.h. auch dass erst die Betrachter die Vorgaben der KünstlerInnen zum Werk werden lassen.
 
Die Halle - FREE HUGS
Merianplatz, Aktion CaBri
21.07.2017 16 - 21 Uhr
Ausst., Perform., Aktionen
18. - 27. Juli 2017

Video & Performance Day
Kunst in Schloss Homburg
3.9.2017 15:00 Uhr
Schlossplatz 3, 97855 Triefenstein Homburg


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